Montag, 20. November 2017

LIEBE MUTTER, ES GEHT MIR GUT - Krimi-Hörspiel von Margaret Millar (2016)


LIEBE MUTTER, ES GEHT MIR GUT heißt das Krimi-Hörspiel, das bereits letzte Woche im Deutschlandfunk Kultur lief. Am Mittwoch (22.11.17) wird es auch auf BR2 zu hören sein.

Helen Clarvoe, die ebenso reich ist wie labil, lebt allein in einer kalifornischen Stadt. Zuerst glaubt sie, das Opfer eines anonymen Irren zu sein, aber bald muss sie erkennen, dass die drohende Stimme am Telefon niemand anderem gehört als ihrer Kindheitsfreundin Evelyn Merrick - die all das verkörperte, was Helen hätte sein wollen. 

Die unsichere, einsame Helen ist ein armes Wesen, für das keiner Sympathien hegt. In der Überzeugung, Evelyn wolle sie vernichten, beauftragt sie ihren Finanzberater, Paul Blackshear, Evelyn zu finden. 

Blackshears Suche führt ihn immer weiter, und bald senkt sich das hässliche Netz des Terrors auch über andere: Evelyn Merrick, die die versteckten Ängste ihrer Feinde geschickt auszunutzen weiß, findet ihre Befriedigung darin, alle, die ihr im Weg sind, in Unglück und Schrecken zu stürzen. 

Angetrieben vom krankhaften Verlangen, ihre Opfer zu vernichten, macht sie ihre Telefonanrufe, in denen Hass und Rachsucht ungeahnte Dimensionen annehmen.

Margaret Millar, geboren 1915 in Kitchener, Ontario, studierte klassische Philologie, Archäologie und Psychologie, brachte es als Pianistin zum Konzertdiplom, arbeitete in Hollywood und erhielt so die gediegene Ausbildung zum Verfassen von Psychothrillern. Seit 1938 war sie mit Kenneth Millar, besser bekannt als Ross Macdonald, verheiratet. Die First Lady of Crime, gekrönt mit dem Edgar-Allan-Poe-Preis und gefeiert als witzigste Analytikerin des American Way of Life and Death, starb 1994 in Santa Barbara.

Aus dem amerikanischen Englisch von Elizabeth Gilbert

Mit: Hedi Kriegeskotte, Meike Droste, Matti Krause, Corinna Kirchhoff, Sandra Gerling, Katja Gaudard, Ulrich Noethen, Boris Burgstaller, Doris Wolters u. a.

Hörspielbearbeitung und Regie: Irene Schuck
(Produktion: SWR 2016)

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